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Lebenslauf

Smits Stefanie

Sopran


 

Die deutsch-niederländische Sopranistin studierte zunächst Gesangspädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe. Nach ihrem Abschluß wechselte sie an die Hochschule für Darstellende Kunst und Musik in Frankfurt am Main. Noch während ihres Studiums gab sie 1996 ihr Operndébut bei den Heidelberger Schloßfestspielen als „Nigella“ in „ Der neumodische Liebhaber Damon“ unter der Regie von Dr. Ulrich Peters und der musikalischen Leitung von Prof. Michael Schneider. Diese Produktion wurde vom WDR–Deutschlandradio aufgezeichnet und ist als CD - Einspielung bei cpo im Handel erhältlich.
1997 war Stefanie Smits Preisträgerin beim „Maria Callas- Grand Prix in Athen“. Im selben Jahr wurde sie als „Donna Anna“ für Katharina Thalbachs „ Don Giovanni“ in Berlin engagiert.
Nach ihrem großen Erfolg als „Donna Anna“ wurde der norwegische Regisseur Per Fosser auf die junge Sängerin aufmerksam und holte sie für die Titelrolle in Puccinis „ Tosca“ an die Norske Opera Oslo. Im Sommer 1998 sang sie unter der Regie von George Tabori die „Erste Dame“ in der Produktion „ Zirkus um Zauberflöte“ mit internationalem Sänger- und Artistenensemble im Zirkus Roncalli in Berlin.
Im darauffolgenden Jahr trat sie ihr erstes Festengagement am Landestheater Coburg an. 2000 war sie Finalistin beim „Concours International de Chant in Toulouse“.
2001 erhielt die Künstlerin für die Verkörperung der „Elisabeth“ in Richard Wagners „Tannhäuser“ den Theaterpreis des Landestheaters Coburg sowie ein Stipendium der Richard Wagner-Stiftung Bayreuth, das mit einem Liederabend in Villa Wahnfried verbunden war. Außerdem sang sie die Rolle in einer Gala-Vorstellung an der Seite von Wolfgang Brendel als „Wolfram von Eschenbach“.
Stefanie Smits schuf sich in den letzten Jahren ein breitgefächertes Repertoire im lyrisch- bis jugendlich-dramatischen Fach.
Sie war Ensemblemitglied an den Bühnen der Stadt Münster, gastierte unter anderem in Lübeck, Linz, Kaiserslautern, Regensburg, Bremen, am Staatstheater Mainz, sowie am Staatstheater am Gärnterplatz in München.

In der Spielzeit 2009/2010 gastierte Stefanie Smits am Landestheater Coburg als
„Rosalinde“ und als „1.Dame“. Außerdem war sie im Januar 2010 als Solistin in der Philharmonie Köln an der Seite von Hans Sotin und den Bochumer Sinfonikern zu hören. Daraus entwickelte sich eine weitergehende Zusammenarbeit auch für die Spielzeit 2010/2011 mit „War- Requiem“ (Britten) sowie „Paulus“ (Mendelssohn).
Zur Zeit ist die Sopranistin am Theater Hagen als „ Rosalinde“ in der „Fledermaus“ und im „ Ring an einem Abend“ ( Richard Wagner/ Loriot) als Sieglinde zu hören.  


Repertoire

1997 Donna Anna in Katharina Thalbachs erster Opernproduktion im Berliner „ E-Werk“


1998 Erste Dame in der Berliner Produktion „ Zirkus um Zauberflöte“ im Circus Roncalli unter
der Regie von George Tabori
Tosca mit dem Ensemble der Norske Opera Oslo in Kristiansand ( Norwegen)


1999- 2006 Festengagement am Landestheater Coburg, sowie Gastauftritte am Landestheater Linz ( Tosca),
Theater Hof ( Agathe), Pfalztheater Kaiserslautern ( Tosca,Agathe), Staatstheater Mainz ( 1.Dame),
Theater Lübeck ( Tosca),
In Coburg gesungene Partien sind ua.: Mimi, Tosca, Agathe, Tatjana, Lisa ( Land des Lächelns),
Rosalinde, Arabella,Feldmarschallin,Ariadne,
Madame Lidoine ( Dialog der Karmeliterinnen)
Marie ( Verkaufte Braut), Donna Anna, Cio-Cio San
2006 Gastvertrag an den Städtischen Bühnen Münster als Vitella ( La Clemenza di Tito)
dadurch Wechsel ins Ensemble der Städtischen Bühnen Münster mit ua. folgenden Partien:
Donna Anna, Leonore( Fidelio)

2007 Gastvertrag am Staatstheater am Gärtnerplatz in München als Hanna Glawari
2008 Gastverträge als Hanna Glawari am Theater Hagen und als Contessa Almaviva in Coburg

2009-2010 Gastverträge am Landestheater Coburg als Rosalinde und 1.Dame sowie am Theater Hagen als
Josepha Vogelhuber im Weissen Rössl, daneben Konzerttätigkeit ua. in der Kölner Philharmonie
( Brahms-Requiem und War-Requiem von Britten)
2011 Gastverträge am Theater Hagen als Rosalinde und als Sieglinde im „ Ring an einem Abend“