Drucken
Lebenslauf

Ioannidou Eleni

Sopran


Die griechische Sopranistin Eleni Ioannidou ist in Breslau (Polen), als Tochter eines griechischen Vaters und einer polnischen Mutter, geboren. Später zog die Familie nach Giechenland, wo sie (neben einen abgeschlossenem Agrarwissenschaft-studium) am Konservatorium von Volos Gesang in der Klasse von Kitsa Damasioti studierte und mit Auszeichnung abschloss. Danach nahm sie in der Opernschule des „Atheneum Konservatoriums“ teil, wo sie ein Studium mit Kostas Paschalis absolvierte, und ein wichtiges Stipendium für talentierte griechische Sänger (“Alexandra Triandi” Preis) im Megaro Mousikis gewann. Weiter besuchte sie die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien und danach nahm an Kursen in Italien teil: zwei Jahre in der „Accademia di arte drammatica di Roma“ und zwei Jahre in der Accademia della Scala di Milano. Dabei studierte sie mit so wichtigen Sängern und Regisseuren wie Ugo Tessitore, Ugo Gregoretti, Paolo Terni, Leyla Gencer, Luciana Serra, Paolo Negri, Marise Flach, Luigi Alva.
Sie begann 1999 ihre Karriere als Solistin mit der Rolle der Mimi (La Boheme di Puccini) im Theater Mancinelli von Orvieto. Danach interpretierte sie Adriana Lecouvreur von Cilea, Tosca von Puccini und Leonora im Trovatore von Verdi (opera da camera di Milano) und Ausschnitte aus Ariadne auf Naxos (Strauss) in Prato. Später, wurde sie von Leyla Gencer für die Rolle der Bianca in der Donizetti Oper “Ugo, conte di Parigi” im Teatro degli Arcimboldi und Teatro Massimo Bellini di Catania, 2004 und 2005, und “Parisina” Teatro Donizetti di Bergamo, 2005, ausgewählt.
Im Mozart-Jahr 2006 debutiert sie in der Rolle der Gräfin in Nozze di Figaro in der Staatsoper von Athen und gewinnt den ersten Preis im Wettbewerb Giuseppe di Stefano für die Rolle der Fiordiligi (Cosi fan tutte), die sie dann auf dem Festival „Maggio Musicale Trapanese“ singt.
Im Jahr 2007 spielt sie die selbe Rolle in der Scala di Milano und im Piccolo Teatro di Milano mit der berühmten Regie von Giorgio Strehler. 2008 debutiert sie in der Rolle der Violetta in “la Traviata” von Giuseppe Verdi in Bergamo.
In Deutschland seit 2008, trat sie mit geistlichen Gesängen (Stabat Mater von Rossini in der Münchner Residenz, Mai 2009 und im 2011 in Amberg mit Mozart Requiem und Pergolesis Stabat Mater) und als Opernsängerin (Operngalas in Karl-Orff Saal und im Passauer Theater, sowie Mutter in einer Opernproduktion von der Menotti-Oper “Amahl”) auf. Ihre wichtigsten Konzer-Auftritte waren ein Gala Konzert in Kolumbien mit dem Corps de Ballet Opera Garnier de Paris, im Februar 2007 das Benefizkonzert mit Jose Carreras im Megaron Mousikis in Athen und im Oktober 2009 eine Tournee in Japan mit Puccini-Arien.
Außerdem gewann sie den „Velluti“- und den „Giuseppe di Stefano–Wettbewerb“ und war ebenso Finalistin im Wettbewerb „Voci Verdiane“ di Busseto.


Repertoire

Haendel. Rinaldo (Almirena), Giulio Cesare (Cleopatra)
Mozart. Nozze di Figaro (Contessa), Cosi fan Tutte (Fiordiligi), Don Giovanni (Donna Elvira, Donna Anna), Idomeneo (Elettra), Clemenza di Tito (Vitellia).
Bellini. Norma. Beatrice di Tenda
Donizetti. Ugo, Conte di Parigi (Bianca), Parisina.
Von Weber. Der Freischütz (Agathe).
Beethoven. Fidelio (Leonore)
Verdi. Trovatore (Leonora), Falstaff (Alice), La forza del Destino (Leonora), Otello (Desdemona), Messa da Requiem, Amelia (Simone Boccanegra), Aida, Abigaille (Nabucco), Lady (Macbeth)
Puccini. La Boheme (Mimi), Tosca,Manon Lescaut, suor Angelica, Turandot
R. Strauss. Ariadne auf Naxos (Primadonna/Ariadne), Salome, Elettra
R. Wagner: Tannhäuser (Elisabeth/Venus), Lohengrin (Elsa), Tristan und Isolde (Isolde)